Welche Beschwerden behandle ich in meiner Praxis:
Mein Schwerpunkt liegt in der Behandlung von orthopädischen und traumatologischen Beschwerden, insbesondere Fehlstellungen der Füße, der Beinachse, des Beckens und
der Wirbelsäule. Ich lege sehr viel Wert auf das Aufspüren von muskulären Disbalancen. Die Physiotherapie zeichnet aus, dass nicht Krafttraining wie im Fitnesscenter
betrieben wird, sondern dass das Muskelzusammenspiel optimiert und die Dehnfähigkeit des Muskels erhalten wird. Auch Schulterschmerzen resultieren oft aus einem
muskulärem Problem, da die Schulter muskulär stabilisiert wird.
A
- Achillessehnenruptur
- Akute Lumbalgie (plötzliche Schmerzen im unteren Rücken)
Arthrose (Gelenksabnützung)
Bei einer Arthrose kommt es zu einer Abnutzung des Gelenksknorpels
durch ein Missverhältnis von Belastung und Belastbarkeit des Gelenks
über einen längeren Zeitraum. Eine überhöhte Belastung ist z.B. Übergewicht,
schwere körperliche Arbeit oder eine nicht zentrierte Körperhaltung.
Typisch für die Arthrose ist der so genannte Anlaufschmerz.
Maßnahmen: Beratung zur Belastungsvermeidung, Bewegen ohne Belastung (Radfahren, Schwimmen,
aber auch Walken), Schmerzlinderung (Tuina, manuelle Therapie), Bewegungstraining, Krafttraining
B
Bandscheibenvorfall (Prolaps)
Ein Bandscheibenvorfall ist eine Verschiebung des Kerns der Bandscheibe nach hinten, meistens auf eine
Seite. Er durchbricht dabei den äußeren Faserring, der den Kern umgibt. Am häufigsten ist die
Lendenwirbelsäule betroffen, am zewithäufigsten die Halswirbelsäule.
Nur in seltenen Fällen kommt es zu einem Bandscheibenvorfall in der Brustwirbelsäule.
Ein Bandscheibenvorfall kann unbemerkt bleiben. Drückt die Bandscheibe jedoch auf den Nervenstrang
im Wirbelkanal, kann das starke Schmerzen bzw. Empfindungsstörungen bewirken.
Auch Harninkontinenz oder Taubheitsgefühl können die Folge eines Bandscheibenvorfalls sein.
Physiotherapeutische Maßnahmen: Schmerzlinderung, manuelle Therapie, Beratung, Kräftigung der Rumpfmuskulatur, Massage, Tuina
Durch eine gezielte Beratung und Therapie und durch körpereigene Resorption
kann der Bandscheibenvorfall auch wieder zurückgehen.
Bandscheibenvorwölbung (Protrusion)
Eine Bandscheibenvorwölbung ist ähnlich wie beim Bandscheibenvorfall eine Verschiebung des
Bandscheibenkerns, es tritt jedoch kein Material aus dem Kern aus.
Physiotherapie: siehe Bandscheibenvorfall
Bandverletzungen
Bänder verbinden die Knochen in einem Gelenk und sind so ein wichtiger Teil der stabilisierenden Strukturen.
Bandverletzungen treten häufig in besonders banspruchten Gelenken wie dem Sprunggelenk oder dem Kniegelenk (Kreuzband
oder Seitenband) auf. Es kann aber auch jedes andere Gelenk betroffen sein.
Wird das Band nicht operiert kann in der Therapie ein gezieltes Muskeltraining zur Stabilisierung des Gelenks helfen.
Aber auch nach einer Operation ist eine Therapie sinnvoll, um die Bewegungsfreiheit des Gelenks und die Kraft der
umgebenden Muskulatur wiederherzustellen.
Maßnahmen: in akutem Fall Ruhigstellung, Kühlung, Hochlagern und Kompression, ansonsten
Schmerzlinderung, Bewegungstraining, Krafttraining
Bewegungseinschränkung
Die Bewegungseinschränkung in einem Gelenk kann verschiedene Ursachen haben. Es kann das Gelenk selbst beeinträchtigt sein
(durch Arthrose, Arthritis, lange Ruhigstellung) oder nur die Muskulatur verkürzt sein.
In beiden Fällen gibt es eine Vielzahl physiotherapeutischer Methoden, um die Beweglichkeit zu erhöhen. Wichtig ist jedoch auch
das regelmäßige Ausführen gezielter Übungen zu Hause.
Maßnahmen: Manuelle Therapie, Dehnen der Muskulatur, Bewegungstraining
C
Cervikalsyndrom (Schmerzhafte Nackensteife)
Unter einem Cervicalsyndrom versteht man die schmerzhafte Verspannung der Nackenmuskulatur. Es gibt Faktoren, die zu einem
Cervicalsyndrom führen können, wie beispielsweise Stress, unzentrierte Belastung, Fehlstellungen der Halswirbelsäule
oder Bandscheibenvorfälle. Die Physiotherapie hängt ganz von der Ursache ab, daher ist es wichtig, die Ursache
herauszufinden. Wichitg ist das Erkennen der Ursache und eine gezielte Beratung.
Bei einer unklaren Ursache können die Symptome durch Masssage, Tuina und stabilisierende Übungen bahandelt werden.
Maßnahmen: Massage, Tuina, Stabilisierende Übungen, medizinische Trainingstherapie, Beratung
Chondromalazie (Knorpelläsion)
Die Chondormalazie ist eine Erweichung des Gelenksknorpels.
Therapie: siehe Arthrose
Chondropathia patellae
Die Chondropathia patellae ist eine Knorpelläsion an der Rückseite der Kniescheibe.
Therapie: Beratung und Kräftigung der vorderen Oberschenkelmuskulatur bzw. Wiederherstellung des
Muskelgleichgewichts.
- Coxarthrose (Arthrose des Hüftgelenks)
E
- Ellenbogenluxation (Ausrenkung des Ellenbogengelenks)
Endoprothesen von Knie/Hüfte/Schulter
Eine Endoprothese ist ein künstliches Gelenk. Dabei kommt es zu einer Ersetzung von gelenksnahen Knochen.
Die Operation kann nach einerm Knochenbruch oder einer fortgeschrittenen Arthrose notwendig sein, um die Funktion des Gelenks wiederherzustellen.
Die Therapie kann schon vor der Operation beginnen, um eine optimale Ausgangssituation für die Operation zu schaffen (z.B. das Gehen mit Krücken
erlernen oder die Muskulatur trainieren).
Nach der Operation steht die Wiedereingliederung in den Alltag im Fordergrund.
Epicondylitis (Tennisarm oder Golferarm)
Bei der Epicondilitis ist die Regeneration des Gewebes gestört und es kommt zu anhaltenden Schmerzen, vor allem bei Belastung.
Ziel der Physiotherapie ist neben passiven Maßnahmen (Dehnen, Massage, Tuina), das Erlernen von exentrischem Muskeltraining.
F
Facettensyndrom
Das Facettensyndrom ist eine Reizung der Facettengelenke, der Gelenke zwischen den Wirbelkörpern.
Meistens ist die Lendenwirbelsäule betroffen. Ursache ist oft die Verringerung der Bandscheibenhöhe,
womit eine Eröhung der Belastung einhergeht.
Physiotherapeutische Maßnahmen: Rückenschule, Massage, Tuina, medizinische Trainingstherapie, Beratung
Fraktur (Knochenbruch)
G
- Gangstörungen
- Genu recurvatum, valgum, varum (Kniefehlstellungen)
- Gonarthrose (Abnutzungserscheinungen am Knie)
I
Impingement der Schulter
Ein Impingement der Schulter zeigt sich durch Schmerzen bei bestimmten Bewegungen des Armes.
Die Muskeln und Nerven ziehen in der Schulter durch einen engen Gelenksspalt, der durch anatomische
Gegebenheiten (angeboren), durch einen Unfall oder Entzündungen zusätzlich verengt sein kann.
In der Physiotherapie kann man bestimmte Muskelgruppen trainieren, die das Schulterblatt fixieren und
so den verengten Bereich möglichst frei halten.
Maßnahmen: MUskeltraining, Massage, Tuina, Dehnen der verkürzten Muskulatur, Schmerzlinderung
K
- Karpaltunnelsyndrom (Sehnenscheidenentzündung)
- Kiefergelenksproblematiken
- Knieinstabilitäten
- Kontrakturen (Verkürzungen von Sehnen/Muskeln/Bänder)
Kopfschmerzen
Kopfschmerzen können verschiedene Ursachen haben und sollten deshalb unbedingt ärztlich
abgeklärt werden. In der Physiotherapie behandelbar sind Kopfschmerzen aufgrund von
Halswirbelsäulenproblemen und Migräne.
Behandlungstechniken: Manuelle Therapie, Tuina, Craniosacraltherapie, Muskeltraining
L
- Lähmung
Lumbago (Hexenschuss)
Blitzartig einschießender Kreuzschmerz meistens beim Bücken, Heben
von ungewohnt schweren Gegenständen oder Drehung der Wirbelsäule
unter Belastung. Die Ursache liegt meist in einer Irritation
des wirbelsäulennahen Nervenstrangs.
Behandlung: Schmerzlinderung, Wahrnehmungs-/Haltungsschulung, Lernen von
richtigem Heben und Vermeiden von wiederkehrenden Schmwerzen.
Lumboischialgie (Rückenschmerz in der Lendenwirbelsäule mit Ausstrahlung ins Bein)
Schmerzen im unteren Rücken mit Ausstrahlung ins Bein (meistens einseitig) aufgrund einer Irritation des Nervenstrangs im
Nervenkanal der Wirbelsäule. Je nachdem welche Höhe der Lendenwirbelsäule das Problem verursacht, strahlen die Schmerzen entweder
nach vorne in die Leiste, in die Vorderseite des Oberschenkels oder in den äußeren Oberschenkel eventuell bis in den Unterschenkel oder den Fuß.
Es kann auch ein Taubheitsgefühl oder Kribbeln auftreten, in seltenen Fällen auch Lähmunserscheinungen.
Verordnet der Arzt eine konservative Behandlung, steht im Vordergrund die Schmerzlinderung, Haltungsschulung und langfristig Muskelkräftigung.
Luxation (Ausrenkung des Gelenks)
Bei einer Luxation kommt es zu einer Verschiebung der gelenksbeteiligten
Knochen. Oft sind auch Band-, Muskelapparat oder Nerven betroffen.
Ursache kann ein Unfall aber auch ein instabiles Gelenk
sein. Häufig tritt die Luxation bei Schulter, Ellenbogen oder Kniescheibe auf.
Behandlung: Eine Luxation muss ärztlich versorgt werden. Die Nachbehandlung
ist sehr wichtig, um die Funktionsfähigkeit/Stabilität des Gelenks wieder
herzustellen.
Maßnahmen: Schmerzlinderung, Muskelaufbau und Bewegunsschulung (nach verordneter Ruhigstellung)
M
Meniskusläsion
Der Meniskus ist im Kniegelenk dazu da, Stoßbelastungen abzufangen und so den Knochen, bzw. Knorpel
zu schützen. Meniskusverletzungen haben daher auch Einfluss auf das Kniegelenk.
Sie können operativ aber auch konservativ behandelt werden, wenn der Schaden nicht zu groß ist.
Physiotherapie kann sowohl postoperativ oder auch zur Verhinderung einer Operation helfen.
Maßnahmen: Muskelkräftigung, Massage, Tuina, Beinachsentraining, Propriozeption.
Migräne
Migräne kann sehr belastend sein und tritt meist immer wieder auf. Auch Halswirbelsäulenprobleme können
Ursache für Migräne sein.
Therapieangebot: Craniosacraltherapie, Massage, Tuina, Haltungsschulung.
- Muskelatrophie (Muskelschwund)
- Muskelfaserriss
- Myogelosen (Muskelverhärtungen)
N
O
Osteoporose
Bei der Osteoporose kommt es zu einer Verringerung der Knochendichte. Zur Vorbeugung oder zur Verhinderung
einer Verschlechterung ist es wichtig, sich genug zu bewegen und die Muskeln gezielt zu kräftigen.
Durch die Muskalanspannung kommt es zu einer Druckbelastung auf den Knochen, was die Neubildung
von Knochenzellen aktiviert.
Maßnahmen: medizinische Trainingstherapie
P
- Patella-Spitzen-Syndrom (Schmerz der Kniescheibenspitze)
- Patellaluxation (Verrenkung der Kniescheibe)
- PHS - Periarthritis Humero-Clavikularis (Schulterentzündung)
- Prothesen (Nachbehandlung)
R
- Rheumatische Erkrankungen
S
- Schmerzen
- Vertigo (Schwindel)
Skoliose (Fehlstellung der Wirbelsäule)
Die Skoliose ist eine seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule. Dabei kommt es
an der konkaven Seite zu einer Verkürzung der Muskulatur und an der konvexen Seite zu einer Muskalschwäche.
Vorteilhaft ist eine Lagerung in der Nacht, die gegen die Muskalverkürzung wirkt. Ist die Krümmung sehr
stark, kann dazu ein Korsett notwendig sein.
Maßnahmen: Haltungskorrektur, Muskelkräftigung, Dehnen, Massage, Beratung
- Sportverletzungen
-
Supraspinatussehnensyndrom (schmerzhafter Schultermuskel)
Der Supraspinatus verbindet das Schulterblatt mit dem Oberarmknochen. Er hebt den Arm zur Seite und dreht
ihn nach außen. Daher sind auch diese Bewegungen schmerzhaft wenn der Muskel erkrankt.
Maßnahmen: Schmerzlinderung, Manuelle Therapie, Bewegungstraining, exzentrisches Training, Kräftigung der umgebenden
Muskulatur, Dehnen, Massage, Tuina
T
- Tendinitis (Sehnenentzündung)
- Tennisellenbogen
- Tensor fasciae latae Syndrom (Oberschenkelmuskelschmerz)
- Tibiakopffraktur (Unterschenkelkopfbruch)
W
etc.